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Niedersachsen steht unter Dauerdruck durch schwere Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst hat für mehrere Regionen des Landes Warnungen vor heftigen Gewittern, Starkregen und Hagel ausgegeben. Besonders der Südwesten ist betroffen.
Warnstufen und betroffene Regionen
Ein Streifen von Stadthagen über Hannover und Hildesheim zählt zu den am stärksten gefährdeten Gebieten. Dort warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Gewittern bis in den Abend. Im Südwesten Niedersachsens sind ab dem Nachmittag häufigere und lokal teils schwere Gewitter möglich.
Die Behörde stuft die Lage als Unwetterpotenzial ein. Starkregen von rund 30 Litern pro Quadratmeter kann binnen kurzer Zeit fallen. Lokal sind sogar bis zu 35 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde möglich, was Kanalisation und Straßen stark belastet.
Sturmböen bis Windstärke 10
Im Tagesverlauf sind Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h erwartet, was Windstärke 8 bis 9 auf der Beaufort-Skala entspricht. Im Südwesten können die Böen bis zu 100 km/h erreichen, also schwerer Sturm der Stärke 10.
Solche Windstärken können Äste brechen und Gegenstände umwerfen. Autofahrer sollten mit herabfallendem Material und eingeschränkter Sicht rechnen. Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, sich in sicheren Gebäuden aufzuhalten.
Hagel mit bis zu drei Zentimeter Durchmesser
Hagelkörner können bis zu drei Zentimeter Durchmesser erreichen und Fahrzeuge sowie Fassaden beschädigen. Landwirte müssen mit Schäden an Feldern und Kulturen rechnen.
Niedersachsen hatte in den Tagen zuvor bereits mehrere Unwetterphasen erlebt. Nach einer unruhigen Nacht folgte am Mittwochnachmittag erneut Gewittergefahr. Auch ohne offizielle Unwetterwarnung für diesen Tag blieb die Situation instabil.
Nacht zum Freitag bringt weitere Gewitter
In der Nacht zum Freitag sind im Süden Niedersachsens weitere, teils kräftige Gewitter angekündigt. Anfangs besteht noch Unwettergefahr. Erst im Laufe der Nacht soll die Intensität nachlassen.
Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen regelmäßig. Feuerwehr und Rettungsdienste in den betroffenen Kreisen sind in erhöhter Bereitschaft.
Hinweise für Betroffene
Starkregen, Sturmböen und Hagel treffen das Land in kurzen Abständen, der Südwesten ist besonders stark betroffen. Wer sich im Freien aufhält, sollte die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes beachten und Schutz suchen.
