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Spezialeinheiten haben am 25. August 2026 mehrere Objekte in Niedersachsen und Bremen durchsucht. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen sechs Männer. Ihnen wird vorgeworfen, gewerbsmäßig und bandenmäßig unerlaubte Glücksspiele veranstaltet zu haben. Einige der Verdächtigen sollen einer Rockergruppe angehören.
Sechs Tatverdächtige im Visier der Ermittler
Die Beschuldigten sind zwischen 26 und 47 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen die gewerbsmäßige und bandenmäßige Veranstaltung unerlaubter Glücksspiele vor. Dazu besteht der Verdacht der Geldwäsche. Kaufpreise für Objekte sollen mit Geldern finanziert worden sein, die mutmaßlich aus Straftaten stammen.
Was die Einsatzkräfte sicherstellten
Bei den Durchsuchungen stellten Einsatzkräfte drei Pokertische und drei Spielautomaten sicher. Gefunden wurden außerdem Munition sowie eine Visiereinrichtung, die vermutlich von einer scharfen Schusswaffe stammt.
Geldwäsche als zweiter Ermittlungsstrang
Die Behörden ermitteln wegen des unerlaubten Glücksspiels und wegen Geldwäsche. Gewinne aus illegalem Glücksspiel werden häufig in Immobilien oder andere Vermögenswerte investiert. So sollen die Kaufpreise für bestimmte Objekte aus mutmaßlich kriminellen Erlösen stammen. Die Behörden wollen damit auch die finanziellen Strukturen hinter dem Netzwerk aufdecken.
Länderübergreifender Einsatz
Die Razzia erstreckte sich auf Niedersachsen und Bremen. Das erforderte eine Abstimmung zwischen den jeweiligen Behörden. Spezialeinheiten wurden eingesetzt, weil der Fund von Munition und Waffenzubehör im Vorfeld auf ein erhöhtes Risiko hinwies und die Ermittler davon ausgingen, dass die Beschuldigten bewaffnet sein könnten.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und wann Anklage erhoben wird, ist noch offen.
