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Michael Fürst hat Niedersachsens höchste Auszeichnung für besondere Verdienste erhalten. Ministerpräsident Olaf Lies verlieh dem Präsidenten des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Niedersachsen am Freitag in Hannover die Niedersächsische Landesmedaille. Lies würdigte Fürst als Brückenbauer und Vorbild.
Jahrzehnte im Dienst der jüdischen Gemeinschaft
Michael Fürst steht seit Jahrzehnten an der Spitze des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden von Niedersachsen. Er hat die Arbeit der jüdischen Gemeinden im Land über rund fünf Jahrzehnte mitgestaltet.
Die Niedersächsische Landesmedaille ist die höchste Auszeichnung, die das Land Niedersachsen für besondere Verdienste vergeben kann. Vorschlageberechtigt sind die Ministerinnen und Minister des Landes, jeweils für ihren Geschäftsbereich. Mit der Verleihung erhält der Geehrte eine Urkunde; die Medaille geht in sein Eigentum über.
Lies lobt Fürst als Vorbild
Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hob bei der Verleihung die Rolle Fürsts als Vermittler hervor. Er bezeichnete ihn als Brückenbauer zwischen jüdischer Gemeinschaft und der Gesellschaft Niedersachsens. Fürst stehe für Dialog, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Landesmedaille wird nicht routinemäßig vergeben. Sie ist einer kleinen Zahl von Persönlichkeiten vorbehalten, die sich durch außergewöhnliche Leistungen um das Land verdient gemacht haben. Zuletzt hatte Niedersachsen im April 2025 EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit der Medaille geehrt.
Jahrzehntelanges Engagement
Der Landesverband Jüdischer Gemeinden Niedersachsen vertritt jüdische Gemeinden im gesamten Bundesland. Fürst hat diese Arbeit über Generationen hinweg geleitet. Neben der Medaille erhielt er eine Urkunde als Anerkennung seiner Leistungen.
