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Drei Menschen sind am Donnerstagnachmittag vom Harzturm in Torfhaus gestürzt und gestorben. Der Aussichtsturm liegt in der Ortschaft Torfhaus, die zum Kurort Altenau im Landkreis Goslar gehört. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.
Was bislang bekannt ist
Der Harzturm ist mit 65 Metern Höhe der größte Aussichtsturm seiner Art in der Region. Am Donnerstagnachmittag stürzten drei Personen von der Aussichtsplattform in die Tiefe. Alle drei starben noch vor Ort.
Polizei und Rettungskräfte rückten in großer Zahl an. Der Bereich rund um den Turm wurde weiträumig abgesperrt. Augenzeugen berichteten von einem chaotischen Bild unmittelbar nach dem Sturz.
Die Identität der Opfer wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. Auch Angaben zu Alter und Herkunft machte die Polizei zunächst nicht.
Polizei geht von suizidalem Hintergrund aus
Am Donnerstagabend äußerte sich die Polizei erstmals zum möglichen Hintergrund des Vorfalls. Die Ermittler gehen demnach von einem suizidalen Hintergrund aus. Genauere Angaben zum Hergang machte die Behörde zunächst nicht.
Es gibt widersprüchliche Angaben zum genauen Ablauf des Sturzes. Die Polizei will den Vorfall rekonstruieren und wertet dafür Zeugenaussagen sowie mögliche Aufzeichnungen aus.
Ermittlungen noch am Anfang
Die Ermittlungen stehen nach Angaben der Behörden noch am Anfang. Unklar ist unter anderem, ob sich die drei Personen kannten und wie der Sturz im Detail ablief.
Die Staatsanwaltschaft ist in die Ermittlungen eingebunden. Ein Ergebnis der Untersuchungen ist derzeit nicht absehbar.
Turm in der Sommersaison gesperrt
Der Harzturm in Torfhaus zieht jährlich viele Besucher an. Ob und wann er wieder geöffnet wird, ist noch unklar. Die Behörden äußerten sich dazu bislang nicht.
Hilfsangebote für Betroffene
Wer sich in einer psychischen Notlage befindet, kann rund um die Uhr die Telefonseelsorge erreichen. Die Nummern lauten 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Der Dienst ist anonym und kostenlos.
Die Polizei arbeitet an der Rekonstruktion des Geschehens. Niedersachsen-Kompakt berichtet weiter, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
