In Stade hat es am Montag eine Bluttat gegeben. In einer Mutter-Kind-Einrichtung in der niedersächsischen Stadt fielen Schüsse. Fünf Menschen starben, mehrere weitere wurden verletzt. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest.
Fünf Tote in Jugendeinrichtung
Nach übereinstimmenden Medienberichten sind die Opfer vier Frauen und ein Mann. Zwei weitere Personen mussten vor Ort reanimiert werden. Die Einrichtung liegt in der Innenstadt von Stade, rund 45 Kilometer westlich von Hamburg.
Die Polizei sprach zunächst von einer dynamischen Lage. Einsatzkräfte riegelten den Bereich weiträumig ab. Rettungskräfte und Notärzte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Hauptverdächtiger und zwei Frauen festgenommen
Kurz nach der Tat nahm die Polizei den mutmaßlichen Schützen fest. Er gilt als Hauptverdächtiger. Zwei Frauen wurden in Gewahrsam genommen, weil sie im Verdacht stehen, in die Tat verwickelt zu sein.
Zur Identität der Festgenommenen und zu einem möglichen Motiv äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet.
Einrichtung für Mütter und Kinder
Der Tatort ist eine Jugendhilfeeinrichtung. Solche Einrichtungen nehmen unter anderem junge Mütter und deren Kinder auf und betreuen sie. Wer zum Zeitpunkt der Schüsse in der Einrichtung war, ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Nach Polizeiangaben war die Lage nach den Festnahmen unter Kontrolle. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht mehr.
Reaktionen aus der Politik
Die Tat löste Bestürzung aus. Die Behörden haben eine umfangreiche Spurensicherung eingeleitet, Kriminaltechniker sicherten den Tatort.
Hintergründe ungeklärt
Fünf Menschen starben in einer Einrichtung, die Schutz bieten soll. Die Polizei hat die Tatverdächtigen festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind bislang ungeklärt.
