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Niedersachsen bekommt erneut extreme Hitze. Von Mittwoch bis Freitag steigen die Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst auf über 30 Grad. Am Donnerstag werden örtlich bis zu 38 Grad erwartet. Das entspricht den Werten der Hitzewelle Ende Juni.
Drei Tage Extremhitze im Norden
ARD-Meteorologen sprechen von einer Drei-Tage-Hitzewelle mit Schwerpunkt am Donnerstag. An diesem Tag werden die höchsten Temperaturen gemessen. In Niedersachsen sind Spitzenwerte von 38 Grad möglich.
Damit wiederholt sich ein Muster aus dem Frühsommer. Bereits Ende Juni hatte eine vergleichbare Hitzewelle den Norden getroffen. Die aktuellen Prognosen liegen auf demselben Niveau. Eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt bislang nicht.
Vergleich mit der Hitzewelle Ende Juni
Die Hitzewelle Ende Juni hatte Niedersachsen ebenfalls stark belastet. Freibäder meldeten damals einen Besucheransturm. Auch diesmal rechnen Bäder mit hohem Andrang. Kapazitätsgrenzen könnten schnell erreicht werden.
Bundesweit erwarten Meteorologen in dieser Wetterlage Temperaturen von knapp 40 Grad. Eine großräumige Hitzewelle erfasst weite Teile Europas. Deutschland liegt dabei im Zentrum des Hochdruckgebiets.
Hundstage als Hintergrund
Die aktuelle Hitzephase fällt in die sogenannten Hundstage, die heißeste Zeit des Jahres in Mitteleuropa. Sie reicht traditionell von Ende Juli bis Mitte August. In dieser Phase sind Hitzewellen meteorologisch keine Seltenheit.
Was bedeutet das für Niedersachsen?
Für die Bevölkerung bringt die Hitzewelle erhebliche Belastungen. Besonders ältere Menschen und Kinder sind gefährdet. Mediziner empfehlen, direkte Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden zu meiden sowie viel zu trinken und kühle Räume aufzusuchen.
Kommunen und Städte in Niedersachsen bereiten sich auf die Hitzetage vor. Freibäder und Badeseen sind zentrale Abkühlorte. Wer einen Ventilator kaufen will, sollte schnell handeln. Erfahrungsgemäß sind die Geräte bei anhaltender Hitze schnell ausverkauft.
Kein Ende der Hitze in Sicht
Nach dem Wochenende ist laut Meteorologen eine leichte Abkühlung möglich. Ob die Temperaturen dauerhaft sinken, ist offen. Die Hochdrucklage über Mitteleuropa zeigt sich stabil. Ein Gewittereinbruch könnte für Entspannung sorgen, ist derzeit aber nicht sicher prognostizierbar.
Fazit
Niedersachsen steht vor drei Hitzetagen. Die Temperaturen von bis zu 38 Grad am Donnerstag sind Teil einer anhaltenden Sommerlage. Der Deutsche Wetterdienst beobachtet die Lage weiter.
